Abfallvermeidung — Handlungsoptionen und Potenziale für Kommunen

7.11.2017, München, NH Hotel Deutscher Kaiser

Das Seminar gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Impulse des Abfallvermeidungsprogramms für die Umsetzung von Abfallvermeidungsmaßnahmen auf kommunaler Ebene. Dabei werden anhand von Beispielen die Möglichkeiten zur Stärkung und Förderung der Abfallvermeidung durch Kommunen erläutert sowie Chancen und Kostensenkungspotenziale beleuchtet. Auch die Entwicklungen im Bereich des Monitorings, um Abfallvermeidungspotenziale und -erfolge öffentlichkeitswirksam sichtbar zu machen, werden vorgestellt. Abfallvermeidung hat angesichts knapper werdender Ressourcen weiterhin höchste Priorität. Hier wird ein Ausblick auf neue Anforderungen, die derzeit in der Pipeline sind, gegeben.
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Die Vermeidung ist eine zentrale Aufgabe moderner Umweltpolitik. Nach der Maxime, dass der beste Abfall der ist, der gar nicht erst entsteht, steht die Vermeidung auch an erster Stelle der fünftstufigen Abfallhierarchie. Auch Kommunen sind zunehmend gefordert, die Vermeidung von Abfällen zu adressieren und voranzubringen. Das auf der Grundlage europäischer Vorgaben erstellte Abfallvermeidungsprogramm des Bundes unter Beteiligung der Länder von 2013 beschreibt Maßnahmen der öffentlichen Hand auf Ebene des Bundes, der Länder und der Kommunen. Bei der Gestaltung der Maßnahmen vor Ort und im Einzelnen sind die Kommunen wichtige Akteure. Die Möglichkeiten, Abfallvermeidung effektiv umzusetzen sind dabei vielfältig. Sie reichen von Mehrweggeboten bei Veranstaltungen und in Sportstätten über die Nutzung der Potenziale des E-Government-Gesetzes auf kommunaler Ebene („Digitalisierung der Verwaltung") sowie der Abfallvermeidung als Kriterium bei der Beschaffung bis hin zu Aktionen zur Sensibilisierung der Bürger wie etwa der Teilnahme der Kommune an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung.
 

IHRE REFERENTEN

Nora-Phoebe Erler, LL.M.

Rechtsanwältin bei der Kanzlei für Umwelt- und Planungsrecht (Frankfurt/M.); zuvor mehrere Jahre Referentin im Bereich Kreislaufwirtschaft im Bundesumweltministerium in Bonn, dort unter anderem mit der Umsetzung des Abfallvermeidungsprogramms des Bundes unter Beteiligung der Länder befasst.

Dr. Ulrike Grüter

Referentin im bayerischen Umweltministerium im Bereich Kreislaufwirtschaft. Davor mehrjährig tätig im Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, im bayerischen Landesamt für Umwelt und in der Wirtschaft in verschiedenen Bereichen der Abfall- und Wasserwirtschaft, Umweltinspektion und Umweltanalytik.

AUF DEM SEMINAR TREFFEN SIE

Mitarbeiter aus dem Bereich der kommunalen Abfallwirtschaft, der Umweltbehörden und höheren Verwaltungsbehörden, der Rechts- und Umweltämter, aus Abfall- und Entsorgungsunternehmen, Stadtwerken und Abfallberater sowie Rechtsanwälte




Veranstalter: vhw — Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., Geschäftsstelle Bayern


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