68. Informationsgespräch

RESSOURCENBEREITSTELLUNG DURCH DIE DEUTSCHE ABFALLWIRTSCHAFT
von Dr. Stephan Harmening

Mit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) im Jahre 1996 und dem darin verankerten Vorrang der Verwertung vor der Beseitigung ist ein wesentlicher Schritt zur Ressourcenschonung gelungen.


RESSOURCENWIRTSCHAFT: BEITRAG ZU UMWELT, KLIMA UND GEBÜHREN
von Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Ulrich Siechau

Klimaschutz und Ressourcenschutz als Maxime im Interesse einer nachhaltigen Abfallwirtschaft, rücken immer mehr in den Vordergrund abfallwirtschaftlicher Diskussionen. Die Erkenntnis, dass Abfälle nutzbare Energie enthalten und auch nutzbare Wertstoffe, wächst stetig an.


KLIMASCHUTZ UND RESSOURCENSCHUTZ DURCH TECHNOLOGIE- UND KNOW-HOW-EXPORT
von MinR Dr. phil. Diplom-Volkswirt Andreas Jaron

Eine Analyse des Entwicklungsstandes der deutschen Abfallwirtschaft, der deutschen Abfallwirtschaftspolitik und der globalen Herausforderungen im Bereich des Ressourcen- und Klimaschutzes zeigt deutlich: 1. Technische, organisatorische und rechtliche Anforderungen wie die am 1. Juni 2005 in Kraft getretene Ablagerungsverordnung, die mit einem starken Schub bei der Entwicklung der nationalen Abfallwirtschaft verbunden sind, wird es in den nächsten Jahren kaum geben.


DIE ZUKUNFT DER SEKUNDÄRROHSTOFFMÄRKTE - ENTWICKLUNGEN VON MENGEN, QUALITÄTEN UND PREISEN -
von Eric Rehbock, Dr. habil. Thomas U. Probst

Die Internationalisierung der Sekundärrohstoffmärkte wird von den hohen Preisen für Energie und Rohstoffe getrieben. Damit einhergehen die Bemühungen um eine nachhaltige Abfallwirtschaft, die umweltverträglich qualitativ hochwertige Ressourcen für den Aus- und Aufbau der Wirtschaftssysteme zur Verfügung stellen.


STEIGERUNGSPOTENZIALE DER BEITRÄGE DER ABFALLWIRTSCHAFT ZUM KLIMA- UND RESSOURCENSCHUTZ
von Dipl.-Ing. Günter Dehoust, Uwe R. Fritsche

Ein effektiver Klimaschutz und eine umfassende Schonung fossiler und mineralischer Ressourcen sind nur durch konsequente Maßnahmen in allen Lebensbereichen zu erreichen. Deshalb sind alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft auf Ansatzpunkte zu überprüfen, ob und in welchem Maße sie Möglichkeiten zu einer Optimierung der Stoffströme bieten, um zu dem Ziele des Klima- und Ressourcenschutz beizutragen.


BEURTEILUNG NEUER STRATEGISCHER ANSÄTZE ZUR HAUSABFALLENTSORGUNG UNTER DEN ASPEKTEN DER RESSOURCENEFFIZIENZ UND KLIMARELEVANZ
von o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert, Dipl.-Ing. Gerold Hafner

Neue abfallwirtschaftliche Strategien zur Hausabfallentsorgung sind unter den Aspekten des Ressourcen- und Klimaschutzes sowohl ökologisch als auch ökonomisch zu bewerten. Hierbei kommt der Effizienz dieser Strategien eine hohe Bedeutung zu, da hierdurch deren Leistungsfähigkeit quantifiziert werden kann. Dies ist von besonderer Bedeutung, da neue Technologien zur Separierung und Aufbereitung vermischter Stoffgruppen mit den etablierten Systemen zu vergleichen sind.


REACH UND SEKUNDÄRROHSTOFFE - AUSWIRKUNGEN AUF DIE RECYCLINGWIRTSCHAFT -
von Dr. Dipl.-Chem. Beate Kummer

WAS BEDEUTET REACH GRUNDSÄTZLICH FÜR DAS RECYCLING? REACH bedeutet Registration (Registrierung), Evaluation (Bewertung) und Authorization (Zulassung) von chemischen Stoffen. Unter „Stoffe“ versteht man Einzelstoffe im Sinne des Chemikalienrechts, es sind damit keine Werkstoffe gemeint.


WAS KOMMT DURCH IN-KRAFT-TRETEN DER CHEMIKALIENVERORDNUNG (REACH) AUF DIE RECYCLINGWIRTSCHAFT ZU?
von Dr.-Ing. Annette Ochs, Helge Kleinwege

Seit Juni dieses Jahres ist die Europäische Chemikalienverordnung REACH in Kraft. Nach REACH dürfen Stoffe nur noch auf den Markt gebracht werden, wenn diese einerseits registriert sind und andererseits ausreichende Informationen über sie existieren, die einen sicheren Umgang gewährleisten.


MOTIVATION UND PLANUNGSSCHRITTE ZUR REKOMMUNALISIERUNG
von Dipl.-Kaufm. Karl-Heinz Kellermann

Die "Rekommunalisierung" von abfallwirtschaftlichen Leistungen, insbesondere die Übernahme der vormals durch private Entsorger erfolgte "Müllabfuhr" sorgte in den letzten Monaten für deutschlandweite Schlagzeilen.


CHANCEN UND RISKEN DER PRIVATEN ENTSORGER
von Peter Kurth

Es geht im Kern bei dieser nicht ganz aktuellen Diskussion um das Spannungsverhältnis zwischen Kommunen und privaten Entsorgern. Die Diskussion ist nicht neu, aber sie ist in der letzten Zeit doch lebhafter geworden. Lassen Sie mich die Entwicklung der Diskussion in den letzten Wochen nachzeichnen.


KOSTENVORTEILE UND RAHMENBEDINGUNGEN BEI INTERKOMMUNALEN BESCHAFFUNGSKOOPERATIONEN
von RA Hartmut Gaßner

Eine kommunale Beschaffungskooperation ist regelmäßig zulässig, sofern ein Marktanteil von 15% auf den jeweiligen Nachfragemärkten nicht überschritten wird. Bleibt die 15%-Schwelle unterschritten, sprechen gute Gründe dafür, dass es bereits an einer Spürbarkeit der Wettbewerbsbeeinträchtigung fehlt und damit der Tatbestand von § 1 GWB nicht erfüllt ist.


VON BAB BIS BUDGETIERUNG - WARUM DIE NEU-AUSSCHREIBUNG VON DIENSTLEISTUNGSVERTRÄGEN KEINE VERBESSERUNG DER KOMMUNALEN EFFIZIENZ BRINGT
von Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer, Dr. Karl Ihmels

Globalisierung im Jahre 2007: Eine erheblich breitere Wertschöpfungskette der Industrie regelt minutiös an verschiedenen Standorten die Produktion von vielen Einzelteilen, die an einem anderen Ort der Welt zu einem Produkt zusammengefügt werden. Dieses Produkt wird mit ausgetüftelter Logistik an alle Plätze dieser Welt transportiert werden.


BENCHMARKING ALS STEUERUNGSINSTRUMENT IN DER ABFALLWIRTSCHAFT
von Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck

Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebe sehen sich zunehmend einer offenen Marktsituation ausgesetzt. Um die Gebührenentwicklungen nachhaltig im Sinne von Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Berücksichtigung hoher Qualität der erbrachten Dienstleistung zu beeinflussen und um die eigene Leistung – des Betriebes - kritisch hinterfragen zu können, bedarf es geeigneter Controllinginstrumente.


INNOVATIVE KOOPERATIONS-, FINANZIERUNGS- UND BETREIBERMODELLE ZUR ERRICHTUNG NEUER VERGÄRUNGSANLAGEN
von Markus Zeifang

Um ein Kompostwerk mit einer Vergärungsstufe zu ergänzen oder eine neue Vergärungsanlage zu errichten, müssen die wichtigsten Wettbewerbsvorteile im Projekt vereint sein; entscheidend sind: regionale Marktnähe, fachkundiges Betriebspersonal, effiziente Technik und ausreichende Kapitalstärke.


BEKON-TROCKENFERMENTATION ZUR BIOGASERZEUGUNG VON ORGANISCHEN ABFÄLLEN
von Dipl.-Phys. Ing. (FH) Peter Lutz

Die biologische Behandlung von getrennt gesammelten Bioabfällen ist in Deutschland als fester Bestandteil einer modernen Kreislaufwirtschaft etabliert. Durch die weiter steigenden Energiepreise und die CO2-Diskussion liegt auf der Energiegewinnung aus Biomasse und organischen Reststoffen in der Zukunft ein besonderes Augenmerk.


NEUE METHODEN ZUR PROZESSSTEUERUNG BEI DER KOMPOSTIERUNG– EFFIZIENZSTEIGERUNG DER BIOABFALLVERWERTUNG
von Prof. Dr.-Ing. Frank Scholwin, Gereon Stolle

Die Erzeugung eines Produktes mit hoher und vor allem konstanter Qualität, mit nachweisbarer Hygienisierung und einem gesicherten Absatz ist das Hauptziel der gezielten Verrottung von Stoffgemischen mit organischem Anteil.


BIOGASERTRAGSSTEIGERUNG DURCH VERWENDUNG SPEZIFISCHER ZUSCHLAGSTOFFE
von Dipl.-Ing. Heinrich Josef Uphoff

Die Bildung von Biogas und der vollständige Abbau der Organik erfolgen entweder in einem Behälter der gesamten Prozesskette oder in räumlicher Trennung von Vorversäuerung und Methanbildung. In jedem Fall gilt: zu jeder Zeit und an jedem noch so winzigen Ort müssen die Rahmenbedingungen so geschaffen sein, dass alle Prozessparameter optimal zur Entfaltung gelangen.


BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE OPTIMIERUNG BESTEHENDER KOMPOSTANLAGEN DURCH ENERGETISCHE NUTZUNG VON TEILSTRÖMEN
von Dipl.-Ing. Thomas Turk, Dr.-Ing. Martin Idelmann, Dipl.-Ing. Jürgen Hake

Durch die Einführung der getrennten Bioabfallsammlung in den 80er und 90er Jahren und dem Ablagerungsstopp für unbehandelten Restmüll 2005 wurden von der Abfallwirtschaft deutliche Verbesserungen hinsichtlich des Klimaschutzes erzielt. Die Methanemissionen aus Deponien, die durch die Zersetzung von organischen Abfallbestandteilen verursacht werden, konnten drastisch reduziert werden.


AUFBEREITUNG VON BIOMASSE AUS BIOABFALL: EIN KOSTEN- UND RESSOURCENEFFIZIENTER WEG?
von Dr.-Ing. Joachim Dach, Dipl.-Ing. Sebastian Bode, Dipl.-Ing., Master of Arts Andreas Warnstedt, Dipl.-Ing. Günter Müller

Die Aufbereitung von Bioabfall zu energetisch verwertbarer Biomasse bietet interessante Perspektiven und ist, soweit die Organik angereichert werden kann und die Wassergehalte nicht zu hoch liegen, verfahrenstechnisch machbar. Eine Ausschleusung und energetische Verwertung von Teilfraktionen wird an vielen Standorten praktiziert.


IMPLEMENTIERUNG DER VERGÄRUNG IN DER BIOABFALLVERWERTUNG UND RESTABFALLBEHANDLUNG
von Dipl.-Geoökol. Tobias Bahr, Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Dipl.-Ing. Thomas Turk

Die Abfallwirtschaft steht vor großen Umwälzungen. Allein die Anstöße aus dem Klimaschutz sowie der Rohstoffverknappung wirken sich massiv auf die zukünftige Entwicklung der Branche aus – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Bedarfssteigerungen und Ressourcenverknappung, insbesondere im Energiesektor, bewirken deutlich steigende Rohstoffpreise.


STEIGERUNG DER ENERGIEEFFIZIENZ VON KOMPOSTIERUNGSANLAGEN AM BEISPIEL DER KOMPOSTWERK GÖTTINGEN GMBH
von Kirsten Loewe

Im Bereich der Bioabfallbehandlung ist eine deutliche Trendwende zu erkennen. Noch im Jahre 1996 waren ca. 20 der über 800 Abfallbehandlungsanlagen Vergärungsanlagen (inkl. Co-Fermentationsanlagen). Mittlerweile hat sich die Zahl mehrals verdreifacht (Kern, Turk, 2007).


MASSNAHMEN ZUR PROZESS- UND SICKERWASSERAUFBEREITUNG BEI DER VERGÄRUNG VON ABFALLSTOFFEN WAS KANN DIE ABFALLWIRTSCHAFT VON DER SIEDLUNGSWASSERWIRTSCHAFT LERNEN?
von Prof. Dr.-Ing. Norbert Dichtl, Lars Günther, Stefanie Wolter

Bei der Vergärung von Abfallstoffen fallen Prozess- und Sickerwässer an, die bei Kreislaufführung im System eine starke Anreicherung vor allem mit Ammonium, organischen Kohlenstoffverbindungen und Neutralsalzen erfahren. Diese Anreicherung führt früher oder später zu einer Beeinträchtigung der biologischen Prozesse bei der Abfallbehandlung wie auch zu Materialschädigungen infolge von Korrosion.


STOFFSTROMMANAGEMENT VON BIOMASSEABFÄLLEN MIT DEM ZIEL: OPTIMIERUNG DER VERWERTUNG ORGANISCHER ABFÄLLE
von Dipl.-Geogr. Florian Knappe

Für die in Artikel 8 des 6. Umweltaktionsprogramms der EU aus dem Jahre 2002 festgeschriebenen Zielsetzung, die Ressourceneffizienz zu steigern, ist ein nachhaltiger Umgang mit Abfällen und natürlichen Ressourcen erforderlich. Dies entspricht auch dem im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie „Perspektiven für Deutschland“ bis zum Jahre 2020 festgelegten Zielsetzung, die Ressourcenproduktivität zu verdoppeln.

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