Kreistag des Alb-Donau-Kreises beschließt Getrenntsammlung von Bioabfällen

Umweltminister Franz Untersteller: „Entscheidung der Vernunft im Sinne einer besseren Kreislaufwirtschaft“

(c) Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

„Ich freue mich, dass auch der Alb-Donau-Kreis jetzt zu den Kreisen gehören will, die die Bioabfälle getrennt erfassen, um sie effizient energetisch und zur Kompostierung nutzen zu können“, sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (16.07.) nach Bekanntwerden der Entscheidung des Kreistags im Alb-Donau-Kreis. „Es ist eine Entscheidung der Vernunft im Sinne einer besseren Kreislaufwirtschaft.“

Der Alb-Donau-Kreis war der vorletzte Kreis in Baden-Württemberg, in dem ein Beschluss zur Getrenntsammlung von Bioabfällen noch ausstand. Vorausgegangen waren eine Reihe von Gesprächen, zuletzt vor einer Woche zwischen dem Umweltminister und Landrat Heiner Scheffold. Anfang 2019 will der Kreis jetzt mit der Einführung der Getrenntsammlung beginnen und spätestens 2023 soll sie flächendeckend umgesetzt sein.

 Umweltminister Franz Untersteller appellierte heute erneut auch an den noch letzten Landkreis ohne effiziente Bioabfallnutzung, den Kreis Sigmaringen, sich der sinnvollen und gesetzlich vorgeschriebenen Getrenntsammlung nicht weiter zu verschließen. „Bioabfälle“, so Untersteller, „sind eine wertvolle Ressource. Die Kreise selbst, der Klimaschutz und die Menschen profitieren von deren Nutzung.“



Copyright: © ASK-EU (17.07.2018)

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