Herzlich willkommen beim ANS e.V.

 


Seit der Gründung im Jahr 1968 fördert unser Verein die zweckmäßige und umwelt- gerechte Behandlung und Verwertung von Siedlungsabfällen. Heute - 49 Jahre und 77 Symposien später - ist das aktueller denn je.

Besonders konzentriert gestaltet sich unsere Arbeit in den drei Fachausschüssen:

  • Mit dem Fachausschuss Biologische Abfallbehandlung & Deponierung stärken wir die fachliche Positionierung einer am Klima- und Ressourcenschutz interessierten und orientierten Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Wir gehen dabei über Positionen hinaus, welche primär aus einer Bewertung von neuen Lösungen und Ansätzen anhand möglicher Auswirkungen auf Marktanteile einzelner Akteure oder Akteursgruppen resultieren.
  • Gemeinsam mit der DWA sucht und findet unser Fachausschuss Internationale Abfallwirtschaft neue Wege für die Abfallwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern; wir machen dies behutsam und immer mit Blick auf den globalen Klimaschutz.
  • Mit dem Fachausschuss Biokohle haben wir diese neu entdeckte Alternative zur Verwertung von Organik in der Branche wieder hoffähig gemacht, denn an der Überführung von Organik zu lagerfähigem Dünger führt mittelfristig kein Weg vorbei.

An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank den Gründern des Vereins, die den ANS e.V. geprägt haben und den vielen Mitgliedern des Vereins aus Unternehmen, Institutionen, Verwaltung und Wissenschaft sowie aus Gewerbe und Industrie, die dies mit ihren Vorträgen auf den Symposien und ihrer aktiven Mitwirkung in den Fachausschüssen weiterhin tun.

 

Prof. Dr.-Ing. Achim Loewen
Vorstandsvorsitzender
Arbeitskreis zur Nutzung von Sekundärrohstoffen und für Klimaschutz e.V.


>>> Neues aus der Branche

Kreislaufwirtschaft: Neue Vorschriften — EU übernimmt globale Vorreiterrolle in Abfallbewirtschaftung und Recycling
Die EU-Mitgliedstaaten haben heute ehrgeizige Maßnahmen verabschiedet, um die EU-Abfallvorschriften fit für die Zukunft zu machen. Dies ist Teil der umfassenderen Kreislaufwirtschaftspolitik der EU.


Schlussbericht Rekord-IFAT: Umwelttechnologien boomen
Mikroplastik filtern, Kunststoffe effektiver recyceln und die digitale Transformation der gesamten Branche: Fünf Tage lang drehte sich auf der weltweit größten Umwelttechnologiemesse IFAT in München alles um die Themen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Die Produkte dieser Industrie erfahren eine stark wachsende Nachfrage aus aller Welt.

IFAT 2018: Importbeschränkungen Chinas sind Thema
Die Importbeschränkungen Chinas treffen nicht nur die deutsche Industrie, sondern auch die deutsche Recyclingwirtschaft. Auf der IFAT in München bezeichnete Bundesdesumweltministerin Svenja Schulze das Importverbot sogar als riesige Herausforderung für die deutsche Wirtschaft. Man müsse hier noch besser werden in der Verwendung von Recyclaten. Das neue Verpackungsgesetz werde hier deutliche Anreize setzen.

Umfrage: Deutsche Verbraucher fürchten Plastikmüll
Die Bundesbürger sehen Kunststoffabfälle kritisch: 71 Prozent der Verbraucher stufen Plastikmüll als eine ernste bis sehr ernste Gefahr für die Umwelt ein. 72 Prozent fordern, bereits bei der Herstellung auf die spätere Entsorgbarkeit der Produkte zu achten. Wie bei Papier und Glas könnte eine sortenreine Plastik-Trennung das Recycling wirtschaftlich sinnvoll machen. Die Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT hat mit dem "IFAT Environment Index 2018" ermittelt, was Verbraucher über Umweltprobleme und deren Lösbarkeit denken. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger über ein Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Zwischenbilanz der europaweiten Aufräumaktion Let’s Clean Up Europe: Mehr als 140.000 Freiwillige in Städten, Parks und Natur unterwegs
Von Niebüll bis nach Schwangau: Seit dem Frühjahr engagieren sich deutschlandweit wieder Kommunen und Freiwillige, darunter viele Kinder und Jugendliche, bei der diesjährigen europäischen Aufräumkampagne Let’s Clean Up Europe.

 

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