Herzlich willkommen beim ANS e.V.

 


Seit der Gründung im Jahr 1968 fördert unser Verein die zweckmäßige und umwelt- gerechte Behandlung und Verwertung von Siedlungsabfällen. Heute - 50 Jahre später - ist das aktueller denn je.

Besonders konzentriert gestaltet sich unsere Arbeit in den drei Fachausschüssen:

  • Mit dem Fachausschuss Biologische Abfallbehandlung & Deponierung stärken wir die fachliche Positionierung einer am Klima- und Ressourcenschutz interessierten und orientierten Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Wir gehen dabei über Positionen hinaus, welche primär aus einer Bewertung von neuen Lösungen und Ansätzen anhand möglicher Auswirkungen auf Marktanteile einzelner Akteure oder Akteursgruppen resultieren.
  • Gemeinsam mit der DWA sucht und findet unser Fachausschuss Internationale Abfallwirtschaft neue Wege für die Abfallwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern; wir machen dies behutsam und immer mit Blick auf den globalen Klimaschutz.
  • Mit dem Fachausschuss Biokohle haben wir diese neu entdeckte Alternative zur Verwertung von Organik in der Branche wieder hoffähig gemacht, denn an der Überführung von Organik zu lagerfähigem Dünger führt mittelfristig kein Weg vorbei.

An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank den Gründern des Vereins, die den ANS e.V. geprägt haben und den vielen Mitgliedern des Vereins aus Unternehmen, Institutionen, Verwaltung und Wissenschaft sowie aus Gewerbe und Industrie, die dies mit ihren Vorträgen auf den Symposien und ihrer aktiven Mitwirkung in den Fachausschüssen weiterhin tun.

 

Prof. Dr.-Ing. Achim Loewen
Vorstandsvorsitzender
Arbeitskreis zur Nutzung von Sekundärrohstoffen und für Klimaschutz e.V.


>>> Neues aus der Branche

Der bvse begrüßt EU-Richtlinienvorschlag zu Einwegplastik
Der bvse begrüßt die Einigung im Trilogverfahren, auch wenn diese nicht alle Erwartungen erfüllen kann.


Kreislaufwirtschaft: Gesetzgeber wollen Düngemittel aus Bioabfall fördern
Die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission haben heute (Mittwoch) eine vorläufige politische Einigung über den Kommissionsvorschlag vom März 2016 erzielt, der auf dem Aktionsplan der Kommission zur Kreislaufwirtschaft aufbaut und vorsieht die Verwendung von organischen und abfallbasierten Düngemitteln zu fördern. Die Einigung wird den Zugang von Düngemitteln aus Bioabfallstoffen für den EU-Binnenmarkt erleichtern. In der Verordnung werden zudem Grenzwerte für Kadmium und andere Schadstoffe in Phosphatdüngern eingeführt. Die Vorschriften werden dazu beitragen, Abfälle, Energieverbrauch und Umweltschäden sowie Risiken für die menschliche Gesundheit zu verringern.

Neues Verpackungsgesetz sorgt für bessere Verpackungen und mehr Recycling
Zum Jahresbeginn 2019 ist das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Das Gesetz dient dem Ziel, Verpackungsabfälle zu vermeiden und das Recycling zu stärken. Die Recyclingquoten werden deutlich erhöht. Außerdem werden Hersteller bei den Lizenzentgelten belohnt, die recyclingfähige Verpackungen einsetzen und Rezyklate verwenden. Der Handel muss zudem an den Regalen darauf hinweisen, ob Getränke in Mehrweg- oder in Einwegflaschen angeboten werden. Auch die Pfandpflicht wird erweitert.

Ein wichtiger Schritt weg von der Einwegkultur! VKU begrüßt konsequentes Vorgehen der EU gegen Einwegplastik
Brüssel/Berlin, 19.12.2018. Die Europäische Union hat heute im Trilogverfahren die Richtlinie für Einwegkunststoffe auf den Weg gebracht. Sie muss nach Erscheinen im EU-Amtsblatt in den kommenden zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden. Die Beschlüsse beinhalten Maßnahmen, EU-weit Plastik zu reduzieren, um Umwelt und insbesondere Meere zu schützen. Der Verband kommunaler Unternehmen begrüßt das konsequente Vorgehen der EU und fordert weitergehende Maßnahmen, speziell gegen Mikroplastik.

Kreislauf- und Verpackungswirtschaft sorgt für Beschäftigung
Die Verpackungs- und Kreislaufwirtschaftsindustrie leistet einen wichtigen Beitrag zur deutschen Volkswirtschaft. Mit ungefähr 337.000 Mitarbeitern bietet die Branche Arbeit für knapp 0,8 % aller Erwerbstätigen in Deutschland. Ihr Umsatz von etwa 78,5 Mrd. EUR jährlich steht für etwa 1,2 % des insgesamt im deutschen verarbeitenden Gewerbe erzielten Umsatzes.

 

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